Steff Ulrich

Schnurrende Maschine, erprobte Chassis. Schwingt und rollt genüsslich, dem Belag entsprechend.
Geländetauglich seit der Zeit mit “Die Antwort”, Dimple Minds, und anderen. Variabler Abtrieb für kreative Fahrten. Vorwärts immer, Rückwärts nimmer: Hauptsache Bewegung!

 

Der Oldtimer:

GRETSCH Baujahr 1957, restauriert von Ray Ayotte.
Größen: 22” x 16”, 16” x 16”, 13” x 9”
Farbe: Blue Pearl finish.
Felle: Powerstroke 3 und Fiberskin Resonanzfell, geschlossen. Kein Mikro innendrin.
Snare drum: SONOR 13” x 5,5”, ca. 1950, Emperor coated Schlagfell.
Auf den Toms sind Attack Felle.
HiHat: Zildjian Avedis 15” Bottom Hat & Paiste 2002 15” Top Hat.
22” Zildjian A Custom Ride & 20”, 18” Zildjian Crash Becken

Der Youngtimer:

BASICS shell set:
Die Größe: siehe oben.
Das Set musste unbedingt Hammerschlag-Grün lackiert werden
Snare: 14” x5,5” Basics, ebenfalls Hammerschlag-Grün
HiHat: Zildjian Avedis 15” Bottom Hat & Paiste 2002 15” Top Hat.
22” Zildjian A Custom Ride & 20”, 18” Zildjian Crash Becken

Tammo Lüers

Atheistischer Elvis-Punk, entlockt seiner roten Telecaster geschmackvoll tonale Gemeinheiten.
Versorgte Bands wie Swim Two Birds mit seinem unverwechselbaren Twang.
Langjähriges Mitglied von Tav Falco’s Panther Burns, mit denen er um den halben Globus tourte.
Mitbegründer der Vee Jays, Gast bei Rumble On The Beach und The Scallywags.

Gitarren:

60s Fender Custom Telecaster mit Bigsby – rot!. Stangenprodukt, nichts Besonderes! Momentan keine Modifikationen – naja, der Hals-Pickup ist schon mal weg. Die Esquire-Spezialitäten folgen.

Die Anderen:

  • Gibson ‘The V’: zuverlässigste Begleiterin seit den frühen Tagen Velvetones und denen davor. Eine sehr hässliche Gibson aus den ‘80ern, im Original mit zwei Humbucker Pickups, einen hab ich zerstört und den anderen von Ashley Pengborn durch einen original P90 ersetzen lassen, in der Zeit als Gibson noch ihren eigenen Laden in Hamburg hatten.
    Ja, da ist ein Bigsby dran, Lonnie-Mack-Style. Und ich mag Neil Young.
  • Fender E-Squier: anno 1983 Tele by Squier, überarbeitet nach den Esquire Spezifikationen, Austausch der Pickups: Seymour Duncan Vintage Alnico.
  • Epiphone ‘Sorrento’, schöne 90er Neuauflage. Ich liebe den Schredder-Sound vom Samsung-P90. Der Hals leider etwas dürr.
  • Fender Jazzmaster von 1963. Kommt vom Flohmarkt. War ein echtes Wrack. Ich restaurierte sie nach alten Vorlagen und nach meinen Wünschen.
  • Epiphone ‘Junior Model’ – Meine billigste Gitarre mit dem größten Sound. Schnäppchenliste. Der übel angeschraubte Hals verhindert feinstes Tuning. Auch hier musste ein Bigsby ran! Intonation: glatte 6; Klang: unvergleichlich. Neil Thunders.
  • Höfner Archtop. Späte 50er “Schlaggitarre”. Ein Sperrholz-Monster mit Dinosaurier-Hals. Gut für Spezialfälle wie ‘Bad Mood’.
  • Meine Bauknecht. Eigentlich eine Klira, eine deutsche 50er Kaufhausgitarre. Habe ich grün-metallic lackiert und mit einem alten deutschen Kühlschranklogo versehen. Ich benutze die Bauknecht seit den 80er Jahren. Sehr individuelles Sperrholz. Ich kann sie gar nicht spielen; sie spielt mich!
  • Danelectro Baritone. Neuauflage, aber sehr befriedigend. Tief, dunkel und schmutzig, “Commie-Red” – heb die Faust und hau rein!
  • Höfner Shortscale Bass. Ein weiteres Schnäppchen. Schwarz/Gold Paisley-Vinyl-Bezug. Ein bisschen löten und der Bass ist weg. Perfekt für den tiefen Twang.
  • Jedson 6-string Lap Steel: Keine Ahnung, wo die herkommt, vielleicht aus Japan. Auf jeden Fall alt . Klingt sehr ausgefallen.
  • Herrndorff 8-string Lap Steel. Ein Erzeugnis von jenseits des Eisernen Vorhangs, wo der gleichnamige Toast weiter weg war als Hawaii selbst. Daher der sehnsuchtsvolle Klang? Überwältigend, übertönt jegliches Magenknurren, oder Bohnenknattern. So ein Biest; klanglich wie optisch. Ich interessiere mich nicht für überteuerten Vintage-Kram. Egal ob Gitarren oder Verstärker – Hauptsache, sie haben und verleihen Seele. Denn die kann man im billigsten und minderwertigsten Stück Holz finden.

Verstärker:

Die erste Liebe: ein Fender Vibrolux von circa 1971. Mein erster richtiger Gitarrenverstärker seit dem alten Nordmende ‘Fidelio’ Röhrenradio.
Und was noch in Benutzung ist:

  • Fender Vibroverb Neuauflage: schöner garstiger Klang, passte gut zu den Hörnern während meiner Zeit bei Swim Two Birds. Kommt von Tav Falco, hat also den rechten Weg verfolgt!
  • Fender Princeton von circa 1972
  • Fender Concert von 1963: großartig zusammen mit der 63er Jazzmaster und der 63er Fender Hall-Einheit (Reissue). Das ich drei Jahre jünger bin tut der Sache keinen Abbruch.

Weiter nützliche Weggefährten:

  • Tonnen von Verzögerungseinheiten (Delays), teils alte Bandechos, analoge Kuriositäten; und natürlich “Der Frosch”!
  • Schaller 50er Fuzz
  • Schaller Tremolo-Neuauflage
  • Farfisa ‘Compact’, die einzig echtige Orgel! Manchmal haben Orgeln ein kleines bisschen Haue gern….
  • Wurlitzer Piano, mit kleinen Lücken

 

Andy Merck

Herr der tiefen Töne. Fender, Upright; Ampeg – das war’s, keine Extras
Gründungsmitglied der legendären Rumble On The Beach – Sänger der berühmt-berüchtigten ‘Purple Rain’ Version
Zwei Jahre unterwegs mit Tav Falco’s Panther Burns.
Als Gast erschienen u.a. bei The Vee Jays, Bill Ramsey.
Momentan auch bei Bill Collins’ Rabble Rousers.

 

Basses:
  • ‘68 FENDER TELECASTER BASS (BLONDE)
  • ‘75 FENDER PRECISION BASS (3-TONE SUNBURST)
  • ‘96 FENDER VI 6-STRING BASS (2-TONE SUNBURST)
  • ‘75 WILFER UPRIGHT BASS ¾ SIZE WITH UNDERWOOD PICKUP
    Strings:
  • THOMASTIK SPIROCORE WEICH STRINGS FOR UPRIGHT BASS
    Amps:
  • ‘98 AMPEG B-15R PORTAFLEX COMBO
  • EARLY 70S AMPEG SVT AMPLIFIER WITH
  • AMPEG G-60 CABINET (6 X 10” SPEAKERS)

 

0 Velvetone – Vinyl-10-Inch-LP – 1996

VELVETONE
Velvetone
Bear Family Records 1996
B10 10002 – 10″-Vinyl-LP
Ausverkauft!!!
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Side A

  1. Without Love
  2. The Worrying Kind
  3. 13 Women
  4. Red Hot

Side B

  1. Yeah, Yeah, Yeah
  2. Bad Boy
  3. Rockabilly Funeral

The first time I saw Velvetone was in November ’95 in Bremen, Germany, which is a long way from my home in California. I kept thinkin‘ to myself „man, do I know these guys?“
An old familiar feeling was pulsing through my veins as their band was layin‘ it down to stay. Yeah, I’ll tell you what it was: it brought me back to the days in ’81, when the Paladins were first takin‘ the road from San Diego out to Phoenix, AZ. It was there we found a vivacious scene of about a dozen or so Rockabilly/Rock’n’Roll bands that resembled a camp of banditos more than the down rite hot players that they were – groups like The Geezers, Colin Winsky, The Varmints and Hellfire.
Velvetone should have been there!
Playin‘ clubs like The Mason Jar, Merlins and The Sun Club, all us bands would turn these trashy little Honky Tonks into a Rock’n’Roll riot. We sang about Cadillacs and owned them too. We’d park ‚em in front of the club, all in a line.
Velvetone would’ve had theirs out there.
The clubs would shut down at 1:00 am, but that didn’t mean the jam was over. We’d all head over to The Hell House and jam till dawn, or till it got over 105°F, which ever came first.
I swear I saw Velvetone there.
One afternoon we were cleaning up after one of those nights. We found so many bottles and cans that we cashed ‚em in and bought a keg of beer and some ice, put it in a shoppping cart, took our acoustics and rambled through the town, singin‘ and playin‘ and quenchin‘ the thirst of a massive crowd on that day in 115°F heat …
Yeah, but that night in Bremen last November… It was snowin‘ outdoors, but I was breakin‘ into a mighty sweat watchin‘ Velvetone bring on that old Rock’n’Roll feeling.

Liner notes by Thomas Yearsley (The Paladins)

RAY DEVARYO – Vocals & Percussion
TAMMO LÜERS – Guitars, 6-String Bass, Lap Steel Guitar, Farfisa Organ
ANDY MERCK – Electric Bass, Rhythm Guitar
LARS KÖSTER – Drums, Percussion

Backing Vocals, Claps’n’Snaps by:
The Ordinares
The Mu-Mu Dolls
Echo DeVaryo

Recorded at Sundance Studio, Bremen-Germany
09/1995 + 02/1996
Engineered by Steff Ulrich
Executive Producers: Tammo Lüers, Ray DeVaryo & Andy Merck
Produced by Velvetone
Vinyl Master by Pauler Acoustics